Helfen Laufsocken?

Manchmal liegt der Erfolg in Kleinigkeiten.  Je länger der Lauf, umso wichtiger werden z. B. die richtigen Laufsocken. Funktionelle Laufsocken sollten sich eng an den Fuß anschmiegen, ihn aber nicht einengen.  Der Grund: wenn die Socke zu groß ist, rutscht der Fuß in der Socke, und dadurch entstehen auf Dauer Blasen. Wie bei allen Textilien, die auf der Haut getragen werden, ist auch bei Socken der Tragekomfort entscheidend. Laufsocken bestehen meist aus Stoffen der Polyamid-Gruppe. Diese Fasern nehmen anders als Baumwolle, fast keine Feuchtigkeit auf. Deshalb reiben sie nicht so stark und halten die Haut trockener.

Eine Besonderheit sind zweilagige Socken, die eine weitgehende Blasenfreiheit versprechen. Die Reibung wird zwischen der inneren und äußeren Sockenlage neutralisiert. Es versteht sich von selbst, dass alle Laufsocken eine nahtfreie Konstruktion bieten.

Kompressionsstrümpfe sind, vereinfacht ausgedrückt, eng sitzende Kniestrümpfe. Sie sollen den Rückfluss des Blutes aus den Beinen zurück zum Herzen erleichtern und damit bei langen Läufen für ermüdungsfreiere Beine sorgen. Dazu  ist der lange Schaft vom Knöchel bis unterhalb des Knies mit engen, elastischen Materialien gestrickt. Die Socke soll unten enger sitzen als oben.

Wer einmal den Vorteil richtig passender Laufsocken bei langen Strecken erlebt hat, wird nie mehr darauf verzichten wollen.